Trauern heißt Abschied nehmen

Plötzlich ist die geliebte Person nicht mehr da. Das kann unser ganzes Leben aus den Angeln heben. Am Anfang fällt es den Trauernden oft schwer, den Verlust zu realisieren. Sie stehen unter einer Art Schock. Das Planen und Gestalten einer Trauerfeier ist hier der erste Schritt, sich bewusst mit dem Tod des geliebten Menschen auseinanderzusetzen.

Nach der Bestattung geht das eigene Leben ohne den anderen weiter. Viele Hinterbliebene können sich aber nicht vorstellen, wie. Keinen Sinn mehr im Leben zu sehen, mit dem Schicksal zu hadern, sich unverstanden zu fühlen und Angst vor der Zukunft zu haben sind Gefühle, die in dieser Phase aufkommen. Die Trauernden haben oftmals Probleme, den Alltag zu bewältigen und Kontakte zu pflegen. Sie sind desorientiert, vergesslich und leiden unter Konzentrationsverlust, Müdigkeit, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit. Man kann nicht allgemein sagen, wann diese Phase aufhört. Jeder Mensch trauert anders. Irgendwann aber, nach Monaten oder Jahren, fangen die Wunden an zu heilen und der Gedanke an den Verstorbenen lässt einen nicht mehr verzweifeln. Es gibt also ein Licht am Ende des langen und dunklen Tunnels. Auf dem Weg dahin kann Trauerbegleitung Halt geben.

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