Die klassische Bestattungsart

Unter Erdbestattung versteht man die Beisetzung des in einen Sarg gebetteten Leichnams in ein Grab unter der Erde. Diese Form der Bestattung ist in Westeuropa noch heute die gängigste Bestattungsart. Nach der Trauerfeier, bei der der Verstorbene zum Abschied im geschlossenen oder offenen Sarg aufgebahrt wird, begleitet die Trauergemeinde den Verstorbenen zum Grab. Bei diesem „letzten Geleit“ wird der Sarg von Sargträgern getragen oder gefahren. Im Beisein der Hinterbliebenen wird der Sarg in das Grab gesenkt. Anschließend hat jeder Anwesende noch einmal die Gelegenheit vorzutreten und sich zu verabschieden. Üblicherweise werden dem Verstorbenen dabei Erdbeigaben oder Blumen mit in das Grab gegeben. Für die Erdbestattung kann zwischen verschiedenen Grabarten gewählt werden.

 

Grabarten

 

Wahlgrabstätten

Eine Wahlgrabstätte kann auf dem örtlichen Friedhof ausgesucht und erworben werden. Lage und Größe können Sie in Absprache mit der Friedhofsverwaltung selbst aussuchen. Da in einer Wahlgrabstätte mehrere Beisetzungen möglich sind, eignen sie sich als Familiengrabstätte. Das Nutzungsrecht lässt sich in der Regel auf maximal 30 bis 40 Jahre ausdehnen. Danach ist ein Neuerwerb des Nutzungsrechts notwendig, um die Grabstätte für mehrere Generationen zu sichern. Die Gestaltungsmöglichkeiten mit Bepflanzung und Grabstein sind bei Wahlgrabstätten vielfältig.

 

Reihengrabstätten

Reihengräber sind Grabstätten, die nicht selbst gewählt, sondern von der Friedhofsverwaltung zugeteilt werden. Das Reihengrab bietet nur die Möglichkeit für eine Beerdigung und ist daher als Familiengrabstätte nicht geeignet. Die in der Friedhofsordnung vorgeschriebene Ruhezeit kann meist nicht verlängert werden. Die Reihengrabstätte wird nach Ablauf dieser Frist an den Friedhofsträger zurückgegeben. Da die Bestimmungen für Reihengrabstätten von Gemeinde zu Gemeinde variieren, fragen Sie am besten uns, was auf dem Friedhof Ihrer Wahl möglich ist.

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